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Geburtsblumen: Haupt- und Zweitblume für jeden Monat

Geburtsblumen sind die Blumen der zwölf Kalendermonate: im Januar die Nelke, im Juni die Rose, im Dezember der Weihnachtsstern. Welche es ist, entscheidet der Geburtsmonat, nicht der Geburtstag. Im deutschen Sprachgebrauch trägt jeder Monat zwei Blumen, eine Hauptblume und eine Zweitblume dazu.

Kalender der Geburtsblumen

Zwölf Monate, zwölf Blumen: groß die Hauptblume, darunter die zweite Blume und die Sternzeichen des Monats.

Die Geburtsblume ist die Blume Ihres Geburtsmonats

Die Geburtsblume ist die Blume, die einem Kalendermonat zugeordnet ist, und im deutschen Sprachgebrauch sind es zwei pro Monat. Maßgeblich ist allein der Monat: Wer am 2. Juni Geburtstag hat, bekommt dieselbe Rose zugesprochen wie jemand, der am 29. Juni geboren wurde. Das genaue Datum spielt keine Rolle.

Zwei Begriffe ziehen sich durch diese Übersicht. Die Hauptblume steht an erster Stelle des Monats: im Januar die Nelke, im Mai das Maiglöckchen, im September die Aster. Die Zweitblume steht daneben und ist die zweite gültige Zuordnung desselben Monats, nicht die Vertretung der ersten. Im Januar ist das das Schneeglöckchen, im Mai der Weißdorn. Der September führt neben der Aster die Prunkwinde. Die Namen der beiden Reihen sind Übersetzungen: Die überlieferten Listen sind englischsprachig und führen sie als primary und secondary flower.

Praktisch wird die Zuordnung überall dort, wo eine Blume etwas über einen Menschen sagen soll. Ein Geburtstagsstrauß bekommt mit der Blume des Geburtsmonats einen zweiten Boden, und erklären muss ihn niemand. Auf einer Karte genügt der Satz: „Ihre Blume für den September.“ Für einen Strauß heißt das: Sie können die Hauptblume nehmen, die Zweitblume oder beide zusammen. Wer eine ganze Serie plant, etwa Schmuck oder einen Kalender, hat mit den zwölf Monaten bereits ein fertiges Ordnungsprinzip. Und weil die Zuordnung in Deutschland unter mehreren Namen unterwegs ist, lohnt vorab ein Blick auf die Wörter selbst.

Monatsblume, Geburtstagsblume und Blume des Geburtsmonats meinen dasselbe

Monatsblume, Geburtstagsblume und Blume des Geburtsmonats bezeichnen dieselbe Zuordnung wie Geburtsblume. Vier Wörter, eine Sache: Gemeint ist immer die Pflanze, die dem Kalendermonat zugeordnet ist, in dem jemand geboren wurde. Doch die vier Formen unterscheiden sich im Blickwinkel, nicht in der Bedeutung.

Monatsblume rückt den Monat in den Vordergrund, Geburtstagsblume den Anlass, und die lange Form Blume des Geburtsmonats beschreibt schlicht, worum es geht. Dieselbe Sache meint auch, wer fragt, welche Blume zu welchem Monat gehört. Auch die Mehrzahl wechselt: Von den Geburtsblumen spricht, wer die ganze Reihe der zwölf Monate meint, von der Geburtsblume, wer die eine Pflanze eines Menschen meint.

Für die Praxis heißt das: Sie können jeden dieser Namen verwenden, ohne missverstanden zu werden. Im Blumenladen, auf einer Karte und im Gespräch mit der Floristin führt jedes der vier Wörter zur selben Übersicht der zwölf Monate. Auf dieser Seite bleibt es bei Geburtsblume, weil sie die kürzeste der vier Formen ist.

Alle zwölf Monate mit Hauptblume, Zweitblume und Bedeutung

Diese Übersicht führt alle zwölf Monate mit Hauptblume, Zweitblume und ihrer Bedeutung. Suchen Sie die Zeile Ihres Geburtsmonats: Sie finden dort beide Blumen des Monats und die drei Begriffe, die dazu gehören. In den zwölf Zeilen steht die Zuordnung, die im deutschen Sprachgebrauch üblich ist.

Monat Hauptblume Zweitblume Bedeutung
Januar Nelke Schneeglöckchen Liebe, Faszination, Hoffnung
Februar Veilchen Iris Bescheidenheit, Treue, Jugend
März Narzisse Kirschblüte Neuanfang, Wiedergeburt, Wohlstand
April Gänseblümchen Edelwicke Unschuld, Reinheit, Dankbarkeit
Mai Maiglöckchen Weißdorn Glück, Sanftmut, Hoffnung
Juni Rose Geißblatt Liebe, Leidenschaft, Zuneigung
Juli Rittersporn Seerose Zuversicht, Leichtigkeit, Reinheit
August Gladiole Mohn Stärke, Erinnerung, Frieden
September Aster Prunkwinde Geduld, Liebe, Zuneigung
Oktober Ringelblume Cosmea Kreativität, Leidenschaft, Freude
November Chrysantheme Kamelie Freundschaft, Treue, Aufrichtigkeit
Dezember Weihnachtsstern Stechpalme Hoffnung, Licht, Schutz

Am beweglichsten ist die Zweitblume. In mehreren Monaten stellen die überlieferten Listen dem Monat eine andere Pflanze zur Seite; im Dezember weicht bei ihnen auch die Hauptblume ab. Der Monat selbst bleibt davon unberührt: Begegnet Ihnen für denselben Monat eine andere Blume, haben Sie die Listenfassung derselben Zuordnung vor sich. Die vierte Spalte nennt die Deutungen, die zum Paar des Monats gehören; woher sie stammen, klärt der Abschnitt über die Bedeutung der zwölf Blumen.

So finden Sie Ihre Geburtsblume in drei Schritten

Ihre Geburtsblume finden Sie über den Geburtsmonat, nicht über das Datum. Drei Schritte genügen:

  1. Nehmen Sie den Monat, in dem Sie geboren sind, der Tag spielt keine Rolle.
  2. Lesen Sie in der Zeile dieses Monats die Hauptblume ab: Sie steht an erster Stelle des Monats.
  3. Nehmen Sie die Zweitblume dazu: Sie gilt für denselben Monat und steht gleichberechtigt daneben.

Beide Blumen des Monats gelten, und welche Sie nehmen, entscheidet der Anlass. Die Hauptblume trägt den Monat am deutlichsten. Die Zweitblume lohnt sich dort, wo die erste zu erwartbar wirkt: im Februar etwa die Iris neben dem Veilchen.

Tipp: Merken Sie sich beide Blumen Ihres Monats, nicht nur die erste. Beim Kauf haben Sie damit zwei Möglichkeiten, und für eine Karte trifft manchmal die zweite besser als die erste. Und wenn Sie für jemand anderen suchen, brauchen Sie nur den Monat zu kennen – nach dem genauen Datum müssen Sie niemanden fragen.

Zwei Blumen pro Monat sind die Regel

Zwei Blumen pro Monat sind die Regel: eine Hauptblume und eine Zweitblume daneben. Zwei Erklärungen sind dafür überliefert, und beide sind sachlich. Erstens blühen im selben Monat oft zwei Pflanzen, die beide in Frage kommen, und dann werden schlicht beide geführt. Zweitens greift die zweite Blume die Farbe des Monats auf: Die beiden Februarblumen sind violett wie der Amethyst, der demselben Monat zugeordnet ist.

Tatsächlich hängt die Doppelbelegung auch daran, wo die Listen entstanden sind. Nicht jede Kultur ordnet den Monaten dieselben Pflanzen zu, und manche Blume ist in der einen Region selbstverständlich und in der anderen im Handel kaum zu bekommen.

Überliefert sind drei Zwölf-Monats-Listen, und sie stimmen in neun von zwölf Monaten überein (Old Farmer’s Almanac, Farmers’ Almanac, Interflora). Auseinander gehen sie im Februar, im Juli und im November. Im Februar steht bei der Zweitblume mal die Primel, mal die Iris; im Juli tragen zwei Namen dieselbe Pflanze, Larkspur und Delphinium meinen beide den Rittersporn. Ein verbindliches Verzeichnis, das über die Listen entscheidet, gibt es nicht.

Im November steht die Kamelie neben der Chrysantheme

Im deutschen Sprachgebrauch trägt der November zwei Blumen: die Chrysantheme und die Kamelie. In den überlieferten Listen steht für den Monat allein die Chrysantheme, und eine von ihnen stellt ihr die Pfingstrose zur Seite.

Für Sie heißt das: Wer im November geboren ist, wählt zwischen zwei Blumen wie in jedem anderen Monat auch – für den Strauß ebenso wie für die Karte.

Was die Blumen der zwölf Monate bedeuten

Die Bedeutungen der Geburtsblumen kommen aus der Blumensprache: Im 19. Jahrhundert bekam jede Pflanze eine feste Aussage zugewiesen, und ein Strauß konnte eine Nachricht tragen, die man nicht aussprechen wollte. Ein einziges Buch aus dem Jahr 1819 hielt rund 300 solcher Bedeutungen fest, und die Deutungen der Monatslisten stehen bis heute in dieser Tradition.

Vier Beispiele aus der Übersicht. Die Rose des Juni steht für Liebe und Leidenschaft. Beim Maiglöckchen des Mai heißen die Wörter Glück und Sanftmut, bei der Chrysantheme des November Freundschaft und Treue. Die Narzisse des März trägt Neuanfang und Wiedergeburt. Dass eine Pflanze mehrere Deutungen trägt, ist die Regel: Die Nelke steht für Liebe, für Faszination und für Hoffnung, und diese Lesarten stehen nebeneinander, ohne dass eine die andere ablöst.

Zwischen der englischen Spalte und ihrer deutschen Fassung verschieben sich die Wörter. Die englische Bedeutungsspalte des Juli heißt positivity, lightness, purity; im Deutschen wird daraus Zuversicht, Leichtigkeit und Reinheit.

Verschiedene Schnittblumen einzeln nebeneinander gelegt: So unterschiedlich sind die Blumen der zwölf Geburtsmonate
Foto: Nikola / Unsplash

Doch wichtig ist der Rahmen. Die Deutungen kommen aus Überlieferung und Brauchtum, nicht aus Forschung (Penn State Extension). Sie beschreiben die Pflanze, nicht den Menschen, der in ihrem Monat geboren wurde: Über den Charakter eines im Januar geborenen Menschen sagt die Nelke nichts. Wer die Deutung trotzdem persönlich nimmt, tut das mit demselben Recht, mit dem jemand ein Sternzeichen ernst nimmt: als Bild, das Freude macht, nicht als Auskunft über einen Menschen.

Die Zuordnung ist über hundert Jahre alt

Eine gedruckte Liste mit zwölf Geburtsblumen gibt es mindestens seit 1907, und schon dort heißt der Brauch alt. Die Vorgeschichte beginnt früher. Die Blumensprache, aus der die Deutungen stammen, nahm ihren Anfang in Frankreich: 1819 erschien in Paris das erste populäre Buch dieser Art mit rund 300 Bedeutungen, und die Mode hielt sich von den 1820er Jahren bis in die 1880er (Royal Horticultural Society). Es war das erste Buch, das ganz der Blumensprache gewidmet war. 1869 fasste ein englisches Sammelwerk die auseinanderlaufenden Deutungen zusammen, 1884 erschien das letzte große englische Buch dieser Reihe.

Dieses Gründungsbuch erklärt jedoch etwas anderes, als das Wort Geburtsblume vermuten lässt. Die Ausgabe von 1856 ist als Jahreskalender aufgebaut: Die Kapitel laufen vom Frühling mit dem März bis zum Winter mit dem Februar, und die Narzisse steht dort im Mai-Kapitel. Geordnet sind die Blumen nach dem Lauf des Jahres, nicht nach dem Geburtsmonat eines Menschen. Das Wort naissance kommt darin nur als eine Bedeutung unter vielen vor, nicht als Ordnungsprinzip.

Kolorierte Blumentafel aus einem englischen Blumenbuch von 1884: ein Blütenkranz aus der Zeit der Blumensprache
Abbildung: Kate Greenaway, The Language of Flowers (1884), gemeinfrei / Project Gutenberg

Der Sprung zur Geburtsblume ist erst später gedruckt zu fassen. Ein amerikanisches Haushaltsbuch von 1907 führt eine vollständige Zwölf-Monats-Liste unter der Überschrift birth flowers und nennt es einen alten Brauch, seine eigene Blume zu tragen. Die Liste sah damals an mehreren Stellen anders aus als heute: Der Januar trug das Schneeglöckchen, der Juli den Mohn, der August die Seerose.

Wer die zwölf Paare zuerst zusammengestellt hat, ist nicht überliefert. Genannt wird als Vermutung das Römische Reich, in dem Blumen ein übliches Geschenk waren. Die im deutschen Netz verbreitete Formel vom viktorianischen Zeitalter trifft deshalb nur die halbe Sache: Für die Blumensprache stimmt sie, für die Zuordnung zum Geburtsmonat reicht der gedruckte Beleg mindestens bis 1907 zurück.

In mehreren Monaten führen die überlieferten Listen eine andere Blume

In mehreren Monaten führen die überlieferten Listen eine andere Blume als die Übersicht dieser Seite, am deutlichsten im Dezember: Wer hierzulande an eine Dezemberblume denkt, denkt an den Weihnachtsstern, während dort die Narzisse und die Stechpalme stehen.

Monat In den überlieferten Listen In deutschen Übersichten Was dahintersteckt
Februar Veilchen, dazu die Primel; eine der drei Listen führt die Iris Veilchen, dazu die Iris Primel und Iris sind zwei verschiedene Pflanzen. Schon die überlieferten Listen sind hier uneins, und im Deutschen ist die Iris die geläufige zweite Februarblume
März Narzisse und Jonquille Narzisse, dazu die Kirschblüte Die Jonquille ist eine Narzissenart: In den Listen steht im März damit zweimal dieselbe Gattung. Die Kirschblüte kommt in keiner der drei Listen vor
Mai Maiglöckchen und Weißdorn Maiglöckchen, dazu die Lilie Der Weißdorn heißt im Englischen May tree, weil seine Blüte in diesen Monat fällt
Juli Rittersporn und Seerose Rittersporn, dazu die Lotosblume Water Lily ist die Seerose, der Lotos gehört zu einer anderen Pflanzenfamilie
Oktober Marigold, botanisch die Tagetes Ringelblume, botanisch Calendula Ein englischer Name, zwei Gattungen derselben Familie
November Chrysantheme; eine zweite Blume führt nur eine der drei Listen Chrysantheme, dazu die Kamelie Die Kamelie ist keine Übersetzungsvariante, sondern eine eigene Pflanze: Der deutsche Sprachgebrauch gibt dem Monat eine zweite Blume, die Listen belassen es bei der Chrysantheme
Dezember Narzisse und Stechpalme Weihnachtsstern, dazu die Stechpalme Der Weihnachtsstern kam 1828 aus Mexiko nach Norden und wurde erst im 20. Jahrhundert zur Weihnachtspflanze

Der Dezember erklärt sich aus der Geschichte der Pflanze. Der Weihnachtsstern stammt aus Mexiko, wo ihn die Azteken Cuetlaxochitl nannten, und kam 1828 nach Norden. Zur Massenware wurde er erst im 20. Jahrhundert. In den Listen des 19. Jahrhunderts konnte er deshalb nicht stehen. Im deutschen Dezember ist er dagegen kaum zu übersehen: Rund 18 Millionen Weihnachtssterne kamen im Wirtschaftsjahr 2024/25 aus deutschen Betrieben, mehr als von jeder anderen Zimmerpflanze (Statistisches Bundesamt). Der Weihnachtsstern steht in keiner der drei überlieferten Listen. Was die überlieferten Listen dem Dezember geben und was daraus für ein Geschenk folgt, steht auf der Seite zur Geburtsblume im Dezember.

Weihnachtssterne in einer Gärtnerei: die Dezemberblume der deutschen Geburtsblumen-Übersichten
Foto: Mark Stebnicki / Pexels

Marigold, Water Lily, Lotos: wenn die Übersetzung die Blume wechselt

Ein Teil der Abweichungen ist eine Frage der Übersetzung und nicht der Überlieferung. Marigold heißt im englischen Listentext Tagetes, die deutsche Ringelblume ist dagegen Calendula officinalis: dieselbe Familie, zwei Gattungen, ein gemeinsamer Name. Ähnlich liegt der Juli. Water Lily ist die Seerose Nymphaea alba, der Lotos dagegen Nelumbo nucifera, und zwischen beiden liegen zwei Familien und zwei Ordnungen. Auch beim Rittersporn ändert sich allein das Wort: Larkspur und Delphinium meinen dieselbe Pflanzengruppe, und welche Gattung dabei genannt wird, hängt von der taxonomischen Referenz ab.

Ringelblume und Tagetes nebeneinander: Hinter dem englischen Namen marigold der Geburtsblumen-Listen stehen zwei verschiedene Gattungen
Fotos: Miranda Ajdini und Davis Arenas / Pexels
Seerose und Lotosblume im Vergleich: Nymphaea alba und Nelumbo nucifera gehören zu zwei Familien, nur eine steht in den Geburtsblumen-Listen
Fotos: Amanda Huang und Klub Boks / Pexels

Sternzeichen und Geburtsblume folgen zwei verschiedenen Kalendern

Die Geburtsblume hängt am Kalendermonat, das Sternzeichen an einem Zeitraum, der zwei Monate berührt. Die Astrologie teilt die scheinbare Sonnenbahn in zwölf gleich große Abschnitte, und deren Grenzen fallen nicht auf den Monatsersten: Jede Zeichengrenze liegt zwischen dem 19. und dem 23. eines Monats.

Daraus folgt die Doppelung in beide Richtungen. Jeder Monat berührt zwei Sternzeichen, und jedes Sternzeichen berührt zwei Monate. Der Oktober trägt Waage und Skorpion, der November Skorpion und Schütze. Wer im Skorpion geboren ist, trägt je nach Geburtstag die Ringelblume des Oktobers oder die Chrysantheme des Novembers: Der Skorpion beginnt am 23. Oktober und endet am 22. November, der Monatswechsel liegt mittendrin. Umgekehrt gilt dasselbe für die Blume: Zwei Menschen desselben Sternzeichens können zwei verschiedene Geburtsblumen haben, und zwei Menschen desselben Monats teilen sich die Blume, auch wenn ihre Sternzeichen auseinandergehen.

Für die Praxis heißt das: Gehen Sie zuerst über den Monat. Der Geburtsmonat steht mit dem Geburtstag fest, das Sternzeichen verlangt zusätzlich den genauen Tag. Beide Angaben hängen am Geburtstag, folgen aber verschiedenen Rastern. Wer beides verbinden möchte, nimmt die Blume des Monats, in dem der Geburtstag liegt, und behandelt das Sternzeichen als zweite, eigene Ordnung.

Einen Strauß zur Geburtsblume verschenken

Ein Strauß aus der Geburtsblume des Beschenkten kommt ohne Erklärung aus und trifft trotzdem persönlich. Gebraucht wird dafür eine einzige Angabe, der Geburtsmonat, und der ist meist leichter zu erfahren als die Lieblingsblume. Sie wählen die Blume, die zu diesem Monat gehört, und wer das Prinzip kennt, versteht die Geste sofort. Wer es nicht kennt, bekommt einen wunderschönen Strauß und eine kleine Geschichte dazu.

Allerdings ist nicht jede Monatsblume als Schnittblume zu haben. Der Weißdorn ist ein Heckenstrauch, die Prunkwinde eine Kletterpflanze aus dem Garten; in den Listen stehen beide, im Eimer beim Floristen stehen sie selten. Drei Wege führen trotzdem zum Ziel:

  • Nehmen Sie die Hauptblume des Monats statt der Zweitblume, im Mai also das Maiglöckchen und im September die Aster.
  • Bleiben Sie bei der Farbe: Ein Strauß im Ton der Monatsblume trägt dieselbe Idee weiter.
  • Binden Sie einen Saisonstrauß mit der Monatsblume in der Mitte, umgeben von dem, was gerade frisch ist.
Gebundener Strauß zur Geburtsblume als Geschenk, in Papier gewickelt und bereit zur Übergabe
Foto: Chee Kee / Unsplash

Hinweis: Auf die Karte gehört die zweite Blume des Monats mit dazu. Ein Satz genügt, und der Beschenkte weiß, dass sein Monat zwei Blumen hat – das ist oft der Teil, der hängen bleibt. Zu einer Geburt trägt dieselbe Idee: Die Blume des Monats, in dem das Kind zur Welt kam, begleitet die Karte und später das Fotoalbum.

Häufig gestellte Fragen

Welche Blume symbolisiert die Geburt?

Gemeint ist meist die Geburtsblume, also die Blume des Geburtsmonats: im Januar die Nelke, im Juni die Rose, im Dezember der Weihnachtsstern. Für die Geburt eines Kindes wählen viele die Blume des Monats, in dem es zur Welt kam, und legen sie der Karte bei. Weil die Zuordnung am Monat hängt, steht diese Blume schon fest, sobald der Monat feststeht.