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Tulpen Arten: Klassen, Sorten und ihre Besonderheiten

15.04.2026
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13 Min.

Tulpen Arten lassen sich in 15 offizielle Klassen einteilen – von den kompakten Botanischen Tulpen im März bis zu den opulenten Papageientulpen im Mai. Die niederländische KAVB (Koninklijke Algemeene Vereeniging voor Bloembollencultuur) führt rund 4.200 registrierte Sorten (Kiepenkerl). Welche Klassen die besten Schnittblumen liefern und welche Tulpen jedes Jahr wiederkommen, zeigt dieser Überblick.

Inhaltsverzeichnis

Tulpen Arten: Klassen, Sorten und ihre Besonderheiten
Foto: Timo C. Dinger / Unsplash

Die 15 Tulpenklassen im Überblick

Die KAVB in den Niederlanden teilt alle Tulpen in 15 Klassen ein, geordnet nach Blütezeit und Blütenform. Dieses System geht auf eine erste Einteilung von 1917 zurück. 1939 erschien das erste vollständige Verzeichnis, und 1958 erkannte die Organisation Lilienblütige Tulpen sowie Darwin-Hybriden als eigene Klassen an. Seit 2018/2019 gibt es mit der Coronet-Gruppe sogar eine 16. Klasse, die allerdings in vielen populären Quellen noch fehlt.

Die 15 Hauptklassen gliedern sich nach Blütezeitpunkt: Klasse 1 und 2 blühen früh (Mitte bis Ende April), Klasse 3 und 4 mittelfrüh (Ende April bis Anfang Mai), Klasse 5 bis 11 spät (Mai) und Klasse 12 bis 15 umfassen Wildtulpen und botanische Hybriden.

KlasseDeutscher NameBlütenformBlütezeitSchnittblumen-Eignung
1Einfache FrüheEinfach, kelchförmigMitte AprilBedingt (kurze Stiele)
2Gefüllte FrüheDicht gefülltEnde März – AprilBedingt
3Triumph-TulpenEinfach, kräftigEnde April – Anfang MaiSehr gut
4Darwin-HybridGroß, einfachEnde April – Anfang MaiSehr gut
5Einfache SpäteEinfach, hochMaiGut
6LilienblütigeSpitz zulaufend, sternförmigAnfang MaiGut
7GefransteGezackte RänderMaiGut
8ViridifloraGrüne StreifenMaiGut
9RembrandtFarbstreifen (virusfrei)MaiMittel
10PapageientulpenGewellt, eingeschnittenMaiBedingt (instabile Stiele)
11Gefüllte SpäteDicht gefüllt, großMaiSehr gut
12KaufmannianaKlein, sternförmig öffnendMärz – AprilNein (zu kurz)
13FosterianaGroß, kelchförmigMärz – AprilBedingt
14GreigiiBreit, mit gemusterten BlätternAprilNein (zu kurz)
15Andere WildartenSehr variabelMärz – MaiNein

Seit 2018/2019 führt die KAVB die Coronet-Gruppe als 16. Klasse. Sie umfasst Tulpen mit kronenförmigem Blütenrand.

Gerade für die Auswahl als Schnittblume lohnt sich ein genauerer Blick auf die beliebtesten Klassen.

Tulpen für die Vase: Triumph und Darwin-Hybrid

Wer Tulpen als Schnittblumen kauft, greift in den meisten Fällen zu Triumph- oder Darwin-Hybrid-Tulpen. Beide Klassen vereinen kräftige Stiele mit langer Haltbarkeit.

Triumph-Tulpen in der Vase – die beliebteste Tulpenart fuer Schnittblumen mit kraeftigen Stielen
Foto: Lisa / Pexels

Triumph-Tulpen – der Klassiker als Schnittblume

Triumph-Tulpen (Klasse 3) sind die größte Klasse und machen den Hauptanteil der kommerziellen Schnittblumen-Produktion aus. Die Stiele erreichen 30 bis 60 cm und knicken selten um. In der Vase halten sie 7 bis 10 Tage. Ausführliche Tipps zur Pflege in der Vase helfen, die Haltbarkeit zu maximieren.

Besonders geschätzte Sorten für die Vase: ‚Strong Gold‘ ist gelb und gilt als eine der haltbarsten Triumph-Tulpen überhaupt. ‚White Dream‘ bringt ein reines Weiß mit, ‚Pink Diamond‘ ein zartes Rosa. Wer zweifarbige Tulpen bevorzugt, findet in ‚Gavota‘ (gelb-rot) eine auffällige Wahl.

Triumph-Tulpen verdanken ihre Beliebtheit auch der großen Farbpalette. Von tiefem Rot über leuchtendes Orange bis hin zu zweifarbigen Varianten gibt es kaum einen Farbton, den diese Klasse nicht abdeckt. Für gemischte Arrangements eignen sie sich besonders, weil ihre kompakte Blütenform andere Blumen im Strauß nicht überragt. Auch nach dem Anschnitt wachsen Triumph-Tulpen in der Vase nur wenig weiter, was die Proportionen des Arrangements bewahrt.

Darwin-Hybrid-Tulpen – große Blüten, starke Farben

Darwin-Hybrid-Tulpe mit grosser rot-gelber Bluete und gelber Basis – typisch fuer die Klasse 4
Foto: Amy Law / Pexels

Darwin-Hybrid-Tulpen (Klasse 4) überragen Triumph-Tulpen mit 60 bis 70 cm Höhe und besonders großen Blüten. Vorherrschende Farben sind Rot, Orange und Gelb. Die bekanntesten Sorten heißen ‚Apeldoorn‘, ‚Beauty of Apeldoorn‘ und ‚Golden Apeldoorn‘.

Der Unterschied zum Triumph liegt vor allem in der Wirkung als Schnittblume. Darwin-Hybriden beeindrucken durch ihre Größe als Solitär in einer großen Vase, während Triumph-Tulpen sich mit ihrer kompakteren Form besser für gemischte Arrangements und kleinere Gefäße eignen. Beide Klassen halten ähnlich lang, zwischen 7 und 10 Tagen.

Doch Darwin-Hybriden bieten noch einen weiteren Vorteil: Ihre Zwiebeln sind ausgesprochen winterhart und treiben im Garten zuverlässiger erneut aus als viele andere Gartentulpen. Wer die Tulpen nach der Vasensaison einpflanzt, kann im nächsten Frühjahr mit neuen Blüten rechnen.

Neben diesen bewährten Schnittblumen-Klassen gibt es Tulpenarten, die eher durch ihre wunderschöne Blütenfülle auffallen.

Gefüllte Tulpen und Pfingstrosentulpen

Gefüllte Tulpen gibt es als Frühe (Klasse 2) und als Späte (Klasse 11). Letztere heißen wegen ihrer dicht gefüllten Blüten auch Pfingstrosentulpen. Ihren Namen verdanken sie der Ähnlichkeit mit echten Pfingstrosen.

Gefuellte Tulpe mit dicht geschichteten Bluetenblaettern – auch Pfingstrosentulpe genannt
Foto: Toma Ha / Pexels

Die Unterschiede zwischen beiden Klassen sind deutlich. Gefüllte Frühe blühen ab Ende März und werden rund 35 cm hoch. Gefüllte Späte dagegen erscheinen erst im Mai, erreichen bis zu 60 cm und bilden Blüten mit bis zu 12 cm Durchmesser. In der Vase bleiben sie etwa 10 Tage dekorativ. Selbst kurz vor dem Verwelken behalten die geschichteten Blütenblätter ihre Form.

Die Sorte ‚Peach Blossom‘ (Klasse 2) ist seit 1890 im Handel und damit eine der ältesten noch kultivierten Tulpensorten überhaupt. Bei den Späten sticht ‚Angelique‘ hervor: zart rosa Blütenblätter, die zum Rand hin fast zu Weiß verblassen, dazu ein zarter Duft. Als Schnittblume ist ‚Angelique‘ eine der beliebtesten gefüllten Sorten. Ihre dicht geschichteten Blütenblätter öffnen sich in der Vase langsam und entfalten dabei einen Durchmesser von bis zu 12 cm.

Wer gefüllte Tulpen in den Strauß integriert, sollte sie mit schlichteren Begleitern kombinieren. Einzelne Stiele von ‚Angelique‘ zwischen Grünschnitt oder Schleierkraut gesetzt wirken besonders edel. Doch auch allein in einer schlichten Glasvase machen gefüllte Späte eine wunderschöne Figur, weil ihre opulenten Blüten keinen weiteren Schmuck brauchen.

Während gefüllte Tulpen durch ihre Fülle bestechen, beeindrucken Papageientulpen durch das genaue Gegenteil: wild zerrissene Formen.

Papageientulpen und das Geheimnis der Farbstreifen

Papageientulpe mit gewellten Bluetenblaettern in Orange und Gelb – eine der spektakulaersten Tulpen Arten
Foto: Laura Ockel / Unsplash

Papageientulpen – Kunst der Natur

Papageientulpen (Klasse 10) entstanden im 17. Jahrhundert durch zufällige Mutationen anderer Tulpensorten. Niemand hatte sie gezielt gezüchtet. Ihre tief eingeschnittenen, gewellten Blütenblätter erinnern an Papageienfedern und machen jede einzelne Blüte zu einem Unikat.

Die Pflanzen werden 35 bis 60 cm hoch. Als Schnittblumen eignen sie sich durchaus, die Stiele sind jedoch weniger stabil als bei Triumph-Tulpen. Eine schmale, hohe Vase stützt die schweren Blüten am besten. ‚Estella Rijnveld‘ (rot-weiß) gehört zu den bekanntesten Papageientulpen, ‚Rococo‘ zu den ältesten noch kommerziell erhältlichen. Auch ‚Black Parrot‘ (dunkelpurpur) erfreut sich großer Beliebtheit, gerade in Kombination mit hellen Tulpen.

In der Vase öffnen sich Papageientulpen weit und legen dabei die kontrastreichen Innenseiten ihrer Blütenblätter frei. Dieser Effekt macht sie zu einer Schnittblume, die sich über mehrere Tage immer wieder verändert. Wer das volle Schauspiel erleben möchte, stellt die Vase an einen hellen Platz ohne direkte Sonne.

Tulip Breaking Virus – wie ein Virus Kunst erzeugt

Die berühmten Farbstreifen der historischen Rembrandt-Tulpen (Klasse 9) hatten einen überraschenden Urheber: den Tulip Breaking Virus (TBV). Dieses Potyvirus hemmt die Anthocyanin-Produktion in bestimmten Zellgruppen der Blütenblätter. Gleichzeitig unterdrücken die Anthocyane die Virusvermehrung. Aus diesem Wechselspiel entstehen filigrane Farbmuster, die kein Züchter absichtlich erzeugen könnte.

Lange blieb der genaue Mechanismus unklar. Thomas Hillen und sein Team veröffentlichten 2025 in der Fachzeitschrift Communications Biology ein mathematisches Modell, das die Musterbildung über eine sogenannte Turing-Instabilität erklärt (Spektrum.de). Das Modell zeigt, wie die Wechselwirkung zwischen Virus und Pigmenten räumliche Muster erzeugt, ähnlich dem Prinzip, das auch Fellzeichnungen bei Tieren bestimmt.

Heutige „Rembrandt-Tulpen“ im Handel sind virusfrei gezüchtet und zeigen ihre Streifen ohne TBV-Befall. Die Muster entstehen bei diesen modernen Sorten durch gezielte Kreuzung, nicht durch eine Infektion. Doch an die unberechenbare Schönheit der historischen Originale reichen sie nach Meinung vieler Sammler nicht heran.

Neben Papageien- und Rembrandt-Tulpen überraschen weitere Klassen mit ungewöhnlichen Blütenformen, etwa die sternförmig geöffneten Lilienblütige oder die grün gestreiften Viridiflora.

Besondere Tulpenarten im Portrait

Zu den auffälligsten Tulpenarten zählen Lilienblütige (Klasse 6), Gefranste (Klasse 7) und Viridiflora-Tulpen (Klasse 8). Jede dieser Klassen bringt eine Blütenform mit, die sich deutlich von der klassischen Kelchform abhebt.

Queen of Night – die bekannteste dunkle Tulpensorte mit fast schwarzem Violett
Foto: Donna Brown / Unsplash

Lilienblütige Tulpen – elegant und langlebig

Lilienblutige Tulpe mit spitz zulaufenden Bluetenblaettern in Sternform – elegante Tulpenart
Foto: Paula Czyzak / Unsplash

Lilienblütige Tulpen (Klasse 6) haben spitz zulaufende Blütenblätter, die sich sternförmig öffnen. Sie werden 50 bis 60 cm hoch und blühen Anfang Mai. Die Sorten ‚Aladdin‘, ‚Claudia‘ und ‚Sapporo‘ halten in der Vase besonders lange. Welche Sorten sich besonders gut kombinieren lassen, zeigt unser Ratgeber zum Tulpenstrauß zusammenstellen.

Ihre elegante Silhouette macht Lilienblütige zur idealen Wahl für schlichte, hohe Vasen. Wenn sich die Blütenblätter bei Wärme sternförmig zurückbiegen, entsteht eine ganz andere Wirkung als bei klassischen Tulpen. Gerade ‚Sapporo‘ (weiß) und ‚Claudia‘ (violett-weiß) ergänzen sich in einem gemeinsamen Arrangement hervorragend.

Gefranste Tulpen und Viridiflora

Viridiflora-Tulpe Spring Green mit gruenen Streifen auf weissen Bluetenblaettern
Foto: shraddha kulkarni / Unsplash

Gefranste Tulpen (Klasse 7) tragen unregelmäßig gezackte Blütenblattränder, die oft in einer kontrastierenden Farbe schimmern. Viridiflora-Tulpen (Klasse 8) fallen dagegen durch grüne Streifen auf den Blütenblättern auf. Diese Streifen entstehen, weil die Blütenblätter tatsächlich Chlorophyll enthalten. Bei anderen Tulpenklassen fehlt dieses Blattgrün in der Blüte.

‚Spring Green‘ (weiß-grün) ist seit 1969 auf dem Markt und damit die bekannteste Viridiflora. ‚Artist‘ (lachsrosa-grün, ca. 30 cm) gehört zu den kompaktesten Vertretern dieser Klasse. Gefranste Sorten wie ‚Fancy Frills‘ (rosa mit weißem Rand) bringen eine fast kristalline Struktur in den Strauß.

Ice Cream und Queen of Night – seltene Hingucker

Ice Cream Tulpe mit weissen gefuellten Innenblaettern und rosa Aussenblaettern
Foto: Jeffrey Eisen / Unsplash

Mit ‚Ice Cream‘ (Klasse 11, gefüllt spät) kommt eine Tulpe, die aussieht wie eine Eiskugel: innen dicht gefüllt weiß, außen tiefrosa. Sie wird rund 35 cm hoch und besitzt kräftige Stiele. Durch die kompakte Größe eignet sie sich gut für niedrige Schalen und Tischdekoration.

‚Queen of Night‘ (Klasse 5, einfach spät) trägt den Ruf der bekanntesten „schwarzen“ Tulpe. Tatsächlich ist die Farbe ein sehr dunkles Violett mit kastanienbraunem Schimmer. Die Royal Horticultural Society verlieh ihr den Award of Garden Merit, und 2007 wurde sie zur Blumenzwiebel des Jahres gekürt. In der Vase wirkt ‚Queen of Night‘ am stärksten neben weißen oder gelben Tulpen, weil der Kontrast die dunkle Farbe erst richtig zur Geltung bringt.

Was die Farben der einzelnen Tulpensorten symbolisieren, erklärt unser Artikel zu Tulpen und ihre Bedeutung.

Von den gezüchteten Raritäten führt der Weg zu den Tulpen, die am längsten auf dieser Erde wachsen: den Wildtulpen.

Wildtulpen und Botanische Tulpen

Botanische Tulpen der Klassen 12 bis 15 verwildern zuverlässig und blühen jedes Jahr wieder. Das ist ihr entscheidender Vorteil gegenüber Gartentulpen, die nach 2 bis 3 Jahren an Blühkraft verlieren. Mit 10 bis 30 cm Höhe bleiben sie kompakt und blühen teils schon ab März.

Kaufmanniana, Fosteriana und Greigii

Die drei wichtigsten Untergruppen unterscheiden sich deutlich:

  • Kaufmanniana-Tulpen (Klasse 12): Kaum 20 cm hoch, teils mit gestreiften Blättern. Sie blühen sehr früh und öffnen ihre Blüten sternförmig.
  • Fosteriana-Tulpen (Klasse 13): Besonders große Blüten auf 20 bis 30 cm hohen Stielen. Auffälliger als Kaufmanniana, aber immer noch deutlich kleiner als Gartentulpen.
  • Greigii-Tulpen (Klasse 14): An den rot gestreiften oder gefleckten Blättern leicht zu erkennen. Sie liegen dicht über dem Boden und eignen sich gut für Steingärten.

Wildarten wie Tulipa tarda und Tulipa turkestanica bilden über die Jahre dichte Blütenteppiche. Doch alle Tulpenarten sind für Katzen giftig, auch Wildtulpen im Garten.

Tulipa sylvestris – Deutschlands einzige Wildtulpe

Tulipa sylvestris – Deutschlands einzige Wildtulpe mit gelber Bluete auf schlankem Stiel in natuerlicher Umgebung
Foto: jaewoo park / Unsplash

Tulipa sylvestris (die Wilde Tulpe oder Weinbergtulpe) ist die einzige in Deutschland wild vorkommende Tulpenart. Sie wird 30 bis 45 cm hoch und trägt gelbe, schwach duftende Blüten in Glockenform von April bis Mai. Die Art steht unter Naturschutz (Bundesartenschutzverordnung) und gilt laut Roter Liste als „stark gefährdet“ (naturadb.de).

Die größte Ansammlung nördlich der Alpen findet sich in den Weinbergen von Gau-Odernheim in Rheinhessen. Dort blühen im Frühjahr Tausende dieser wunderschönen Wildtulpen zwischen den Rebreihen. 1983 wurde Tulipa sylvestris zur Blume des Jahres gewählt.

Wer verschiedene Tulpenarten geschickt kombiniert, kann sich über Monate an Blüten erfreuen.

Blütezeitplanung: Tulpen von März bis Mai

Durch die Kombination verschiedener Tulpenklassen lässt sich eine durchgehende Blüte von März bis Ende Mai erzielen. Die folgende Tabelle zeigt, welche Klassen wann blühen.

ZeitraumKlassenBeispielsorten
MärzBotanische (Kl. 12-15)Kaufmanniana, Tulipa tarda
Mitte AprilEinfache und Gefüllte Frühe (Kl. 1-2)‚Peach Blossom‘, ‚Apricot Beauty‘
Ende April – Anfang MaiTriumph, Darwin-Hybrid (Kl. 3-4)‚Strong Gold‘, ‚Apeldoorn‘
MaiSpäte Klassen (Kl. 5-11)‚Queen of Night‘, ‚Angelique‘, ‚Estella Rijnveld‘

Die Gattung Tulipa umfasst je nach taxonomischer Quelle 76 bis 120 Arten. Christenhusz et al. erkannten 2013 insgesamt 76 Arten an. Seitdem wurden weitere entdeckt.

Buntes Tulpenfeld in den Niederlanden – die Tulpe als niederlaendischer Wirtschaftsfaktor
Foto: Jan van der Wolf / Pexels

Im Keukenhof in den Niederlanden lässt sich die Vielfalt der Tulpenarten live erleben: Rund 7 Millionen Blumenzwiebeln mit etwa 800 verschiedenen Sorten werden dort jedes Jahr von Hand gepflanzt. Die Saison 2026 läuft vom 19. März bis zum 10. Mai (Keukenhof). Drei Monate dauert allein die Pflanzung von September bis Dezember.

Was für Tulpenarten gibt es?

Für den Alltag sind vor allem vier Klassen relevant: Triumph-Tulpen als zuverlässige Schnittblume, Darwin-Hybriden für große Vasen, Gefüllte Späte (Pfingstrosentulpen) für opulente Sträuße und Botanische Tulpen für den Garten. Insgesamt unterscheidet die KAVB 15 Klassen.

Welche Tulpen kommen jedes Jahr wieder?

Welche Tulpensorten sind die schönsten?

Welche seltene Tulpe gibt es?

Was sind neuartige Tulpen?

Welche Tulpen blühen jedes Jahr wieder?

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